Am 14. Juni findet der österreichweite Aktionstag "Orchester für alle" statt

Wir sind mit einem Workshop auf der Probebühne und einer Aufführung vom Sitzkissenkonzert "Peter und der Wolf" dabei.
Dieser Tag war auch der Anlass, einen österreichweiten Dokumentarfilm zu drehen, der die große Vielfalt an Aktivitäten österreichischer Berufsorchester in Sachen Musikvermittlung aufzeigt. Wir sind mit dem Familienkonzert "Musiknotruf 443" dabei.

Darüber hinaus ist aus diesem Filmmaterial ein ca. 4 minütiger Film entstanden, der nur das TSOI in seiner Rolle als Musikvermittler in dem besagten Familienkonzert dokumentiert. (Video starten mit Klick auf das Bild)

Nun ist es soweit: Am 14. Juni, findet der österreichweite Aktionstag "Orchester für alle" statt. Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck ist mit einem Workshop in Zusammenarbeit mit den Klangspuren und dem Mozarteum Innsbruck dabei sowie mit einer Ausgabe des Sitzkissenkonzertes "Peter und der Wolf" um 15 Uhr auf der Probebühne2 des Tiroler Landestheaters. Mit dieser österreichweiten, gemeinsamen Aktion möchten wir auf unsere vielfältigen Tätigkeiten und Projekte in Sachen Musikvermittlung aufmerksam machen.

Dem Tiroler Symphonieorchester ist die Kommunikation zwischen Orchester und Publikum seit vielen Jahren ein echtes Herzensanliegen. Über die Jahre sind viele neue Konzertformate entstanden, neue Spielstätten bespielt worden, das Angebot an Workshops wurde enorm ausgebaut. Viele Begegnungen zwischen MusikerInnen und dem Publikum haben neue Welten eröffnet, nahezu 7000 vorwiegend junge Menschen haben wir mit den Angeboten des Jungen TSOI allein in dieser Spielzeit erreicht.

"ORCHESTER FÜR ALLE" : Die Aktionen aller österreichischen Berufsorchester sehen Sie hier


Foto: Alexander Rainer (Leiter des Orchesterbüros des TSOI), Enrique Gasa Valga (Direktor der Tanzcompany), Thomas Krauß (Schauspieldirektor), Angelika Wolff (Operndirektorin und Künstlerische Betriebsdirektorin), Christina Alexandridis (Chefdramaturgin), Dr. Markus Lutz (Kaufmännischer Direktor) und Intendant Johannes Reitmeier stellten am Freitag, dem 31.3.2017, den Spielplan 2017.18 vor.


Francesco Angelico

Francesco Angelico leitet in seiner letzten Saison als Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und des TLT sowohl Opernproduktionen - Rusalka, Maskenball und Capriccio - als auch Konzerte. Im Fokus steht hier die Fortführung des Beethoven-Zyklus.

Er gastiert weltweit und debütiert 2016.17 z. B. am New National Theater Tokio, in Monte Carlo und beim SWR Symphonieorchester. Wiedereinladungen erhält er vom Gewandhausorchester Leipzig und dem Münchner Rundfunkorchester.

An der Bayerischen Staatsoper dirigierte er Henzes Elegie für junge Liebende sowie Rossinis Barbier, 2015 studierte er La Bohème an der Oper Köln ein. Von 2003 bis 2006 studierte er Dirigieren bei Giorgio Bernasconi in Lugano und war sein Assistent in einer Konzertreihe für Neue Musik. Nach wie vor ist ihm Pflege der zeitgenössischen Musik besonders wichtig.

Angelico ist Preisträger des Malko-Wettbewerbs, gewann 2011 den Deutschen Dirigentenpreis und wurde 2016 für die Einstudierung von Adriana Lecouvreur am TLT mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet.

Ab Herbst 2017 wechselt er als GMD ans Staatstheater Kassel.

17.09.2016

Der legendäre Tenor José Carreras gastierte im Rahmen seiner "finalen Welt-Tournee" in der Olympiahalle Innsbruck, begleitet vom Tiroler Symphonieorchester Innsbruck. Fotos von Walter Maurer.


Unsere Harfenistin, Magdalena Hoffmann, hat im Rahmen des 65. Internationalen ARD Musikwettbewerbs München zwei Sonderpreise erhalten:
den von „BR Klassik U21“ gestifteten Sonderpreis und den Sonderpreis der Mozart-Gesellschaft München.
Wir gratulieren ganz herzlich!


Magdalena Hoffmann (Foto: Rene Vidalli)

"Man sieht eine Stadt ganz anders, wenn man wegen eines großen internationalen Wettbewerbs eine Woche dort verbringt. Ich bin oft in München, weil ich neben meiner Orchester- und Dozentenstelle in Innsbruck noch dort studiere, aber nie habe ich sie so wahrgenommen und so intensiv Eindrücke aufgesaugt, wie in den sonnigen Tagen des ARD-Wettbewerbs Ende August/Anfang September. Überall fand ich besondere Atmosphären, die ich in mir zu speichern versuchte um sie bei bestimmten Stellen in meiner Musik wieder hervorzuholen. Der nördliche Friedhof an einem frühen Sonntagmorgen, die leere, echoreiche Eingangshalle der noch (oder schon) verlassenen alten Musikhochschule auf der Arcisstraße früh morgens oder spät abends, die Walzer- und Tango-tanzenden Paare zwischen den Säulen des Museums am Königsplatz bei Abenddämmerung.

All das half mir, mein Ziel zu erreichen – unter allen Umständen Musik zu machen und mich nicht vom „Wettbewerb“ ablenken zu lassen. Es war eine Art Herausforderung an mich selbst: kann ich es schaffen, Musik zu machen und nur an den Moment auf der Bühne zu denken, an die Musik und das Publikum, das ich entführen will, statt mich in die Welt von Preisen, Juroren, Runden, Konkurrenten, Medien ziehen zu lassen.

So kam ich bis ins Semifinale des 65. Internationalen ARD-Musikwettbewerbs München und erfuhr im Nachhinein, dass ich sogar zwei Sonderpreise gewonnen habe; den von „BR Klassik U21“ gestifteten Sonderpreis, und den Sonderpreis der Mozart-Gesellschaft München.

Darüber freue ich mich außerordentlich und bin sehr dankbar. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, sind unvergleichlich wertvoll und ich hätte sie unter keinen anderen Umständen machen können. Ich habe enorm viel gelernt und meine Freude an der Musik hat sich noch vergrößert.

Ich bedanke mich bei meinem Orchester für die Chance, an diesem großen Wettbewerb teilnehmen zu können, für die Unterstützung, das Mitfiebern und die geteilte Freude."

<Hier der Link zum Semifinale>

<Link zum U21-Sonderpreis>

<Link zum Video-Portrait des BR>

«Magdalena Hoffmann ist fantastisch, sie macht Musik, ohne viel Show zu machen.»
Maria Graf, Jury-Vorsitzende im Fach Harfe